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Jugendkapelle nimmt am Wettbewerb des deutschen Musikfestes teil
Am
19. Mai trafen sich morgens um 7:15 Uhr die jungen Musiker der Jugendkapelle
am Probelokal, um sich auf den Weg zum deutschen Musikfest nach Würzburg
zu machen, wo sie am Wettbewerb in der Mittelstufe teilnahmen. Die Busfahrt
dauerte insgesamt 3 Stunden und verlief sehr ruhig, da alle noch etwas
müde waren. In Würzburg angekommen bezogen wir zuerst unser
Quartier in einer Turnhalle, in der wir mit zwei anderen Kapellen untergebracht
waren. Danach
fuhren wir mit dem Bus weiter zu der Schule, in der unser Wettbewerb stattfand.
So langsam konnte man merken, dass der ein oder andere schon ein wenig
nervös wurde. Um 12:30 Uhr durften wir in unseren Einspielraum, in
dem wir noch einmal eine Stunde Zeit hatten unsere Stücke zu proben.
Um 13:30 Uhr war es dann so weit. Die Jugendkapelle saß angespannt
und nervös auf der Bühne und spielte ihre Stücke einer
dreiköpfigen Jury vor. Mit der Endpunktzahl von 78,5 Punkten war
die Jugendkapelle zufrieden und belegte den 4. Platz.

Nach
unserem Wettbewerb machten wir uns dann gemeinsam auf in die Stadt, eine
Gruppe entschied sich in eine Sportsbar zu gehen, in der das langersehnte
VFB Meister-Spiel übertragen wurde und die andere Gruppe machte sich
auf den Weg um Würzburg etwas zu erkunden und es gab dort wirklich
viel zu sehen.
Abends
traf man sich dann wieder um gemeinsam Pizza essen zu gehen, die der Verein
spendierte. Nachdem alle satt waren liefen wir unter VFB Gesängen,
da der VFB ja Meister geworden ist, zum Residenzplatz, auf dem die Big
Band der Bundeswehr spielte.
Um
22 Uhr mussten die unter 16 jährigen ins Quartier zurück und
wir Älteren hörten die Big Band noch zu Ende an. Das Konzert
war der perfekte Abschluss eines schönen, aber auch anstrengenden
Tages und ein voller Erfolg. Die musikalische Meisterleistung der Big
Band färbte auf uns ab und somit war die Stimmung auf dem Residenzplatz
einfach unbeschreiblich.
Danach machten wir uns auf den Rückweg in unser Quartier, um in unseren
provisorischen Betten noch ein bisschen miteinander zu reden, bis auch
der letzte endlich eingeschlafen war. Am nächsten Morgen, nachdem
alle wach und munter waren, gab es in einer großen Festhalle ein
sehr gutes und leckeres Frühstück und als alle Teller leer waren
machten wir uns dann auf den Weg nach Hause und waren um ca. 12:30 Uhr
wieder in Herrenberg.

Der Ausflug hat mir selbst sehr gut gefallen und hat viel Spaß
gemacht, da man in einer anderen Stadt war. Wir hatten Zeit die Stadt
anzuschauen und konnten auch unsere Musiker-Kollegen besser kennenlernen.
Viktoria Heger
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