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Positiv fiel auch der Jahresrückblick von
Schriftführer Gerd Henßler ("Die
letzten zwölf Monate haben wirklich Spaß
gemacht") und Kassiererin Kerstin Bertinchamp
aus. Trotz ungünstiger Wetterbedingungen
bei den Hauptveranstaltungen konnte sie ein Plus
in der Vereinskasse verbuchen.
"Sie sind ein sehr aktiver Verein und ihre
Veranstaltungen sind ganz besondere Höhepunkte
im kulturellen Angebot der Stadt", lobte
Finanzbürgermeisterin Gabriele Getzeny die
Stadtkapelle für ihre Arbeit im letzten Jahr.
Bemerkenswert sei nicht nur das hohe musikalische
Niveau, sondern auch das Gespür für
die Themen, die man musikalisch umsetzen würde.
Diesen Trend will man 2010 fortsetzen, das Konzert
in zwei Wochen trägt die Überschrift
"Märchen, Mythen und Legenden",
im November wird man beim Erlebniskonzert gemeinsam
mit der Jugendkapelle 1 den "Gestiefelten
Kater" spielen. Weitere Vereinsaktivitäten
im neuen Jahr: Reisen nach Tarare zum 50. Jahrestag
der Städtepartnerschaft und zur Partnerkapelle
nach Schlema, das Adventskonzert und die Organisation
des Stadtfestes. Dirigent Matthias Beno und Jugendkoordinatorin
Sylvia Schneider gingen in ihren Berichten auf
die Neuerungen und Schwierigkeiten in der Ausbildung
der Vereinsjugend ein. Das "sehr gute"
Abschneiden beim Wertungsspiel habe gezeigt, dass
der Umbau der Jugendkapelle 1 gut geklappt habe,
lobte Matthias Beno.
Seiner Meinung nach müsse man die Jugend
jedoch stärker ins Vereinsleben einbinden
und bei der Ausbildung das Augenmerk auf das tiefe
Blech richten. "Ich möchte nicht schwarzmalen,
aber wir sollten die Probleme angehen", so
der musikalische Leiter. Wie Jugendkoordinatorin
Sylvia Schneider erklärte, möchte man
zukünftig jedes Jahr mit einer Bläserklasse
beginnen und mit der Jugendkapelle jährlich
auf ein Probenwochenende gehen. Zudem soll in
diesem Jahr die "Vermittlung von Konzertkultur"
aktiv angegangen werden, mit Christoph Mild-Ruf
habe im Januar ein neuer Dirigent die Jugendkapelle
2 übernommen.
Einstimmig wurde ein großer Teil der Vorstandschaft
für weitere drei Jahre in ihren Ämtern
bestätigt. Michael Schönhaar bleibt
stellvertretender Vorsitzender, Kerstin Bertinchamp
Kassiererin, Helmut Däuble und Stefan Monorfalvi
Kassenprüfer, Gerd Henßler Schriftführer
und Andreas Fischer aktiver Beisitzer. Tanja Rein
und Simone Schneider gaben ihr Amt als Notenwarte
ab.
Bereits in der letzten Probe wurde Holger Fauß
vom Orchester als Musikervorstand wiedergewählt.
Neuerungen gibt es lediglich bei der Jugendleitung
und bei den passiven Beisitzern. Markus Fischer
gab sein Amt als Jugendleiter ab, als sein Nachfolger
wurde Christian Luz gewählt. Gemeinsam mit
Isabell Rüdenauer wird er sich um die Vereinsjugend
kümmern. Mit Jutta Weidelener und Karlheinz
Schwegler-Erb wurden zwei Eltern als passive Beisitzer
in die Vorstandschaft gewählt. Sie nehmen
den Platz von Margit Lempert und Irmtraud Jatzkowski
ein, die ihre Ämter nach zwölf und 15
Jahren abgaben. Wie in jedem Jahr nutzte der Verein
die Gelegenheit und ehrte im Rahmen der Jahreshauptversammlung
eine Vielzahl aktiver und fördernder Mitglieder.

Wurden beim Musikverein Stadtkapelle geehrt:
Tanja Rein und Michael Schönhaar
GB-Foto: Bäuerle
Für ihre zehnjährige aktive Zugehörigkeit
zur Stadtkapelle Herrenberg wurden Jörn Dierberger,
Christian Luz, Renata Moschek, Melanie Müller,
Beate Schneider und Lisa Tallafuss mit der bronzenen
Ehrennadel des Blasmusikverbandes ausgezeichnet.
Die Verbandsnadel in Silber ging an Eva Hellener,
Markus Hellener und Christine Ugele für 20
Jahre aktive Tätigkeit. Seit 15 Jahren spielen
Sabrina Eitelbuß, Thilo Kretschmer und Klaus
Luz in der Stadtkapelle, seit 25 Jahren Tanja
Rein, Michael Schönhaar und Christian Rehfuß
jun. Sie wurden mit der Vereins-Ehrennadel in
Silber beziehungsweise in Gold geehrt.
Ebenfalls ein goldenes Abzeichen bekam Hildegard
Goppelt, sie ist seit 40 Jahren förderndes
Mitglied, Paul Schach unterstützt den Verein
seit 60 Jahren sowohl als aktives wie auch als
förderndes Mitglied.
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